An jeder Fahrt mit einer Zeit steht eines dieser beiden Abzeichen. Es sagt, woher die Zeit kommt.
Sobald die Zeitmessung beginnt, legt der Server einen Startpunkt an — bei einer Strecke also dann, wenn du den Startpunkt erreichst, nicht schon beim Antippen. Während der Fahrt meldet die App in kurzen Abständen deine Position. Jede dieser Meldungen bekommt ihren Zeitstempel vom Server, nicht von deinem Telefon.
Beim Speichern ist die gewertete Dauer die Spanne zwischen dem Start und der letzten Meldung. Zusätzlich muss diese letzte Meldung zum Ende deiner Aufzeichnung passen — sonst zählt die Zeit nicht.
Ein Telefon kann jede beliebige Uhrzeit behaupten. Wer eine echte Aufzeichnung nimmt und ihre Zeitstempel staucht, erzeugt eine Fahrt, die auf dem Papier stimmt und trotzdem nie so stattgefunden hat. Solange die Zeit allein vom Gerät kommt, ist jede Rangliste nur so viel wert wie das Vertrauen darin, dass niemand das tut.
Deshalb misst der Server mit. Eine Zeit, die hier in einer Rangliste steht, ist über ihre volle Länge beobachtet worden. Das gilt auch für automatisch erkannte Abschnitte innerhalb einer freien Fahrt: Decken die Positionsmeldungen den Abschnitt lückenlos ab, trägt er eine verifizierte Zeit wie eine direkt gestartete Streckenfahrt.
Verifiziert heisst nicht bestätigt. Die gemeldeten Positionen kommen wie jede GPS-Angabe von deinem Gerät. Wer fälschen will, muss die Fahrt jetzt in Echtzeit nachstellen, statt eine Datei nachträglich zu bearbeiten — das ist eine deutlich höhere Hürde, aber kein Beweis. Strado behauptet nicht, deine Fahrt gesehen zu haben.
Und es ist keine geeichte Zeitmessung. Empfang, Gerät und Energiesparfunktionen beeinflussen jede Aufzeichnung.
Das ist kein Vorwurf und meistens schlicht ein Funkloch. Deine Fahrt bleibt vollständig erhalten: Distanz, Höhenmeter, Abdeckung, Fotos, Notiz — alles zählt und alles ist sichtbar. Nur die Zeit erscheint nicht in der Rangliste der Strecke.
Die verbindliche Fassung steht in Ziff. 12.4 der AGB.